Volksleiden Krampfadern

von Cordula Dammer (Kommentare: 0)

Artikel über Krampfadern

Dr. med. Ilona Schreiber, die bisherige Alleininhaberin des Hautarztpraxis Zentrums Wolfratshausen, hat seit 1. April 2013 eine neue Gesellschafterin und Mitinhaberin dazugewonnen: Dr. med. Cordula Ott.
Das Hautarzt Praxis Zentrum ist eine Schwerpunktpraxis in Diagnostik, Früherkennung und Therapie aller Hautkrebsarten.


Mit circa 200.000 Neuerkrankungen pro Jahr von hellem Hautkrebs deutschlandweit ist dies die häufigste Krebsart überhaupt. Deswegen widmen sich die beiden Ärztinnen intensiv der Hautkrebsvor- und nachsorge mit neuesten Untersuchungstechniken. Außerdem wird jedem Patienten eine computergestützte Muttermalanalyse angeboten.
Neben der Behandlung aller Hauterkrankungen werden die Behandlungsschwerpunkte von Dr. med. Ilona Schreiber – unter anderem spezialisiert auf allergologische Fragestellungen und Therapien – um die Fachbereiche Phlebologie (Venenheilkunde) und Proktologie (Enddarm- und Hämorrhoidenbehandlungen) seitens Dr. med. Cordula Ott erweitert.
Zu Ihrem Fachgebiet der Venenheilkunde erklärt sie: „Krampfadern an den Beinen und auch die unschönen Be-senreiser sind ein echtes Volksleiden. Doch nicht nur Frauen - auch Männer sind häufig betroffen. Ursächlich ist vor allem eine erbliche Veranlagung, die dazu führt, dass sich das Phänomen der Krampfadern in Familien wie ein roter Faden durchzieht.


Was sich am Ende als bläuliche Verfärbung an den Beinen zeigt, hat seine Ursache im Bereich der Venen und der sogenannten Venenklappen. Beeinflusst von Faktoren wie lokalen Stoffwechselprodukten, Nervenimpulsen, langem Stehen und der natürlichen Alterung können die Venenklappen schwach werden, was ein Absacken des Blutes zur Folge hat. Die Venen geben diesem Druck nach und weiten sich, was wir dann als Krampfadern sehen.
Echte Krampfadern zeigen sich als unterschiedlich dicke Gefäßwülste unter der Haut an den Beinen und stellen ein echtes medizinisches Problem dar. Aus diesen resultieren oft müde, geschwollene Beine, Hautjucken und manchmal sogar ein offenes Bein.


Relativ harmlos dagegen sind die Besenreiser, da sie nur optisch und kosmetisch stören. Um dies voneinander sicher abgrenzen zu können, sollte auf jeden Fall eine klinische und oft auch apparative Untersuchung erfolgen, zum Beispiel mittels Ultraschall.
Grundsätzlich stehen zur Therapie äußerliche Kompression, Laserverfahren, Verödung oder auch operative Vorgehensweisen zur Verfügung. Für jedes Bein sollte also individuell über die passende Behandlung ent-schieden werden.


Dies tun wir gerne gemeinsam mit den Patienten. Zeigen Sie uns also Ihre Beine und vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis“.
Dr. med. Ilona Schreiber

 

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