Leistungen


Klassische Dermatologie

Was ist Dermatologie?

Die Dermatologie befasst sich mit unserem größten Organ, der Haut. Es dient uns nicht nur als Schutzhülle sondern erfüllt viele weitere Aufgaben wie die Temperaturregulation, das Entgiften, die Kontrolle des Elektrolythaushalts und auch die Kommunikation mit der Umwelt. Dabei ist sie eng mit unserem Nervensystem verbunden. Nicht umsonst sprechen wir von der Haut als Spiegel der Seele. Wut, Depressionen, schlechte Ernährung, innere Erkrankungen und Infektionen hinterlassen früher oder später Spuren auf der Haut. In Zeiten als unsere Diagnosemöglichkeiten noch beschränkt waren, konnten viele Infektionskrankheiten erst diagnostiziert, wenn sie zu Veränderungen auf der Haut führten. So ist es auch verständlich warum wir Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten sind.

 

Wir bieten Ihnen in unserer Hautarztpraxis eine seriöse und kompetente Beratung in allen dermatologischen Fragen. Neben der klassischen Dermatologie umfasst unser Behandlungsspektrum auch die Allergologie und Ästhetische Dermatologie. Dabei verwenden wir moderne Laserverfahren und weitere innovative Technologien. In unserem angeschlossenen Kosmetikinstitut Cosmedicon (www.cosmed-wolfratshausen.de) bieten wir  Ihnen zudem vielfältige Behandlungsmöglichkeiten der kosmetischen Dermatologie.

 

Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen garantieren wir Ihnen eine Behandlung nach den aktuellsten Erkenntnissen der Wissenschaft.

Warzentherapie

Warzen werden durch eine Vielzahl von Viren verursacht. Diese sind ansteckend und sehr weit verbreitet. Die Therapie von Warzen erfordert viel Geduld und Disziplin.

 

Die gewöhnliche Warze (Verruca vulgaris)

Verrucae vulgares werden durch HP- Viren (Humane Papillomviren) ausgelöst. Typischerweise sitzen sie an den Füßen oder Händen, können aber auch an anderen Stellen auftreten. An nicht druckbelasteten Körperstellen zeigen sich harte, glatte oder fingerförmige Knötchen. Sitzen sie an den Fußsohlen werden sie auch Dornwarzen genannt. Durch die Druckbelastung bildet sich ein schmerzhaftes in der Haut liegendes Horn, je nach Ausprägung können sie auch in Beeten auftreten. Eine Behandlung, die sie zuhause mit Pflastern und Tinkturen durchführen können, ist häufig nicht ausreichend. Wir bieten Ihnen in unserer Praxis zusätzlich eine Laser oder Infrarot (wIRA) Therapie an. Die wIRA Methode ist eine innovative, schmerzfreie und wirksame Warzentherapie mit wassergefiltertem Infrarot-A- Licht. Sie führt zu einer tiefgreifenden Durchwärmung der Warzenumgebung mit verbesserter Durchblutung und Steigerung der Immunabwehr. Vor der Behandlung werden übermäßige Verhornungen mit einem Pflaster aufgeweicht und abgetragen. Die anschließende Belichtung dauert 20-30 min pro Sitzung und wird mehrfach wiederholt.

 

Feigwarzen (Condylomata acuminata)

Diese Warzen, sie werden auch Condylomata acuminata genannt, werden ebenfalls durch HP- Viren verursacht. Die Übertragung erfolgt durch engen Hautkontakt, insbesondere durch Geschlechtsverkehr. Bestimmte HP- Viren gehen mit einem erhöhten Riskio für die Entstehung eines Gebärmutterhalskrebses oder eines Analkarzinomes einher. Deshalb sollten Feigwarzen immer behandelt und Partner ebenfalls untersucht werden. Derzeit übernehmen Gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine Impfung gegen bestimmte Risiko HP-Viren bei jungen Frauen im Alter von 9-14 Jahren. Auch eine Impfung von Männern ist möglich, die Kosten dafür werden aber aktuell in der Regel nicht erstattet.

 

Dellwarzen

Der Erreger dieser Warzen zählt zur Gruppen der Pockenviren (Molluscipoxvirus). Sie betreffen überwiegend Kleinkinder und Jugendliche. Typisch ist auch das Auftreten in Ekzemen bei Neurodermitis. Die Warzen verschwinden in der Hälfte der Fälle nach einem Jahr. Um eine Verbreitung am eigenen Körper und eine Ansteckung anderer, insbesondere beim Baden, zu vermeiden, empfehlen wir diese Warzen auch zu behandeln. Eine Therapie kann zuhause mit Tinkturen erfolgen. Alternativ tragen wir die Warzen mit einer Pinzette oder einer Kürette ab, nachdem zuvor einer Betäubungscreme aufgetragen wurde.

 

Sind Alterswarzen ansteckend?

Alterswarzen (Verrucae seborrhoicae) sind keine richtigen Warzen. Sie werden nicht durch ein Virus ausgelöst und sind damit auch nicht ansteckend. Es gibt wohl eine gewisse genetische Veranlagung für die Entwicklung dieser Hautveränderungen. Man findet sie  überwiegend am Rumpf als scharf begrenzte, ovale, weiche, graubraune aufsitzende Gebilde. Auch Stielwarzen (Fibrome) sind keine echten Warzen. Sie sitzen vor allem am Hals und in den Achseln und stellen häufig ein ästhetisches Problem dar. Beide Warzenformen können in örtlicher Betäubung operativ oder mit dem Laser entfernt werden.

Nagelpilz (Onychomykose)

Nagelpilz ist nicht lebensgefährlich, dafür nagt er an unserem Wohlbefinden. Täglich mit verformten, verfärbten und eventuell auch druckschmerzhaften Nägeln konfrontiert zu sein, kann ziemlich nerven. Deshalb greifen viele zum schnellen Präparat aus der Apotheke. Häufig leider nur mit mäßigem Erfolg. Eine effektive Therapie erstreckt sich über viele Monate, zum Teil sogar über Jahre.

 

Wann entsteht Nagelpilz?

Da es sich um eine Infektion handelt, ist ein Erstkontakt mit dem Erreger erforderlich. Besuche von Fitnessstudios, Schwimmbädern, öffentlichen Umkleiden, zusätzlich schwitzige Füße, eine Durchblutungsstörung oder ein Diabetes begünstigen eine Infektion. Eine Pilzinfektion kann auch auf Familienangehörige übertragen werden. Meist beginnt die Infektion an der Haut zwischen den Zehen und an der Fußsohle und breitet sich dann auf die Nägel aus.

 

Wie wird Nagelpilz effektiv behandelt?

Vor Beginn der Therapie sollte der Erreger und seine Ausbreitung ermittelt werden. Dies geschieht durch die Anlage einer Pilzkultur. Nach 2- 4 Wochen wird der Pilz anhand seines Wachstums in einer Kulturschale identifiziert. Bei geringer Ausprägung kann dann erfolgreich mit einer geeigneten Creme über 3- 4 Wochen und einem Lack bis zur kompletten Abheilung behandelt werden. Socken und Handtücher sollten heiß oder mit Hygienespülern gereinigt werden. Um eine erneute Infektion über die Schuhe zu verhindern, sind diese ebenfalls zu desinfizieren. Pilzsporen können bis zu einem halben Jahr überleben. Wir empfehlen zusätzlich regelmäßige Fußpflegebehandlungen in unserem Cosmedicon mit Abtragung betroffener Hornschichten.

 

Wann muss mit Tabletten behandelt werden?

Ist mehr als die Hälfte einer Nagelplatte oder sind mehr als drei Nägel betroffen, ist eine Lokaltherapie alleine nicht mehr ausreichend. Dann sollte mit Talbetten oder einer Lasertherapie in Kombination mit einer intensiven Lokaltherapie behandelt werden. Die Tabletten werden niedrig dosiert und sind gut verträglich. Mit regelmäßigen Blutkontrollen schließen wir Nebenwirkungen aus. Die Therapie sollte bis zur kompletten Abheilung durchgeführt werden.

 

Gibt es Alternativen zu Tabletten?

Ist eine Tablettentherapie nicht gewünscht bzw. nicht möglich oder ist eine Tablettentherapie alleine nicht ausreichend, empfehlen wir eine Laserbehandlung. Dieses Verfahren beruht auf der Zerstörung des Pilzes und seiner Sporen durch Laserstrahlen. Wir verwenden einen Fox Dioden Laser. Während der Behandlung wird ein Wärmegefühl wahrgenommen. Der Nagel bleibt äußerlich zunächst unverändert, wächst dann aber gesund nach. Es sind mehrere Behandlungen im Abstand von 4- 6 Wochen erforderlich. Für Patienten mit einer Neuropathie wird dieses Verfahren wegen möglicher Nebenwirkungen nicht empfohlen.

 

Akne

Akne tritt vor allem in der Pubertät auf, kann aber auch Säuglinge und Erwachsene betreffen. Typisch für dieses Krankheitsbild sind Mitesser, sogenannte Komedone. Diese können als schwarze Punkte (offene Komedone) oder als kleine hautfarbene Erhebungen (geschlossene Komedone) in Erscheinung treten. Je nach Ausprägung findet man zusätzlich entzündliche, eitrige Pickel oder tief sitzende Knoten.

 

Betroffene leiden häufig unter den stigmatisierenden Läsionen. In Studien konnte sogar gezeigt werden, dass es eine Verbindung zu Depressionen gibt.

 

In unserer Praxis bieten wir ein vielfältiges Behandlungsspektrum. Die Therapie erfordert etwas Geduld und muss für jeden individuell angepasst werden. Hierzu zählen geeignete Reinigungs- und Pflegeprodukte. Ergänzend verordnen wir Medikamente zum Auftragen oder Einnehmen. Eine Behandlung mit der Blitzlampe (IPL)  reduziert die Blutversorgung der Taldrüsen und verlangsamt die Talgproduktion. Zusätzlich werden Bakterien reduziert. Unsere Kosmetikerinnen bieten spezielle Ausreinigungsbehandlungen (Aknetoilette), Fruchtsäurepeelings oder die Microdermabrasion an. Nach Abklingen der Beschwerden können störende Aknenarben mittels Dermaroller oder Laser behandelt werden.

 

Wichtig und mittlerweile auch durch Studien bestätigt, ist der Einfluss der Ernährung. Während Akne bei Völkern, die sich noch sehr ursprünglich ernähren, nahezu unbekannt ist, nimmt sie in der westlichen Zivilisation immer mehr zu. Schuld könnte unsere Vorliebe für ungesunde Lebensmittel sein. Nahrungsmittel mit einem hohen Zuckeranteil, man spricht hier häufig von glykämischer Last, sowie Milch- und Molkeprodukte verändern den Blutspiegel bestimmter Zellbotenstoffe. Diese begünstigen die Entstehung von Akne. Ernährung ist natürlich nicht die einzige Ursache, daneben gibt es weitere Faktoren wie Vererbung, Hormone, Umwelteinflüsse, Stress, falsche Kosmetik und mangelnde Bewegung. Wir beraten Sie gerne ausführlich und ganzheitlich, vereinbaren Sie gleich Ihren persönlichen Beratungstermin.

 

Haare

Haarausfall

Haarausfall kann sowohl für Frauen als auch für Männer sehr belastend sein und mit einem hohen psychischen Leidensdruck einhergehen. Um den weiteren Verlauf abschätzen zu können, ist es wichtig, die unterschiedlichen Varianten zu kennen. Hierfür erheben wir eine genaue Anamnese, besprechen eingenommene Medikamente und den Einfluss von Grunderkrankungen. Ergänzt wird dies ggf. durch Laborkontrollen und eine Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm).

 

Androgenetische Alopezie

Der anlagebedingte Haarausfall betrifft vor allem Männer. Typisch ist das initiale Zurückweichen der Stirn- Haar- Grenze (Geheimratsecken) bis hin zur Ausbildung einer Glatze. Eine Behandlung sollte möglichst frühzeitig erfolgen, um die Chancen auf eine erfolgreiches Nachwachsen zu erhöhen. Da eine Therapie langwierig ist, sollte man nur behandeln, wenn ein entsprechender Leidensdruck besteht. Zum Einsatz kommt die lokale Anwendung von Minoxidil oder eine systemische Einnahme von Finasterid in Tablettenform. Bei fortgeschrittenem Haarausfall kann auch eine Haartransplantation durchgeführt werden. 

Frauen sind im Vergleich mit Männern weniger stark betroffen. Die androgenetische Alopezie der Frau tritt meist im späten Erwachsenenalter auf (nach der Menopause) und beginnt mit einem Haarverlust im Scheitelbereich. Zugrunde liegt ein Östrogenverlust und ein relativer Anstieg von Androgenen im Blut. Therapiert wird sie mit Minoxidil- oder Östrogenhaltigen Tinkturen. Vor der Menopause kann auch die Einnahme einer Antibabypille erfolgreich sein. Bei Männern und Frauen bietet die Mesotherapie eine zusätzliche Behandlungsoption. Hier werden haarwuchsfördernde Wirkstoffe direkt in die Kopfhaut gespritzt.

 

Alopezia areata

Diese Form des Haarausfalls tritt in 60% der Fälle vor dem 20. Lebensjahr auf. Bei der Hälfte der Betroffenen heilt sie innerhalb eines Jahres wieder ab.  Als Ursache wird ein Autoimmunprozess vermutet. Immunsuppressive lokale Therapien können erfolgreich sein, ebenfalls die Anwendung einer Mesotherapie. Generell gilt, dass auch bei kurzer Krankheitsdauer der langfristige Verlauf nicht beeinflusst werden kann. (Selbsthilfeorganisation AAD: www.kreisrunderhaarausfall.de, Literaturempfehlung für Kinder: Samus ganzer Stolz: Ich bin anders. Na und? Autorin: Jacqueline Kauer)

 

Diffuser Haarausfall

Diese Form des Haarausfalls kann zahlreiche Ursachen haben. Viele beobachten einen verstärkten Haarausfall im Frühjahr und Herbst, der sich auch ohne Therapie wieder normalisiert. Daneben können Medikamente (Heparin), Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel oder Infektionen vorliegen. In einem ausführlichen Gespräch und mit Hilfe einer Labordiagnostik werden wir mögliche Ursachen ausschließen und mit Ihnen einen Therapieplan erstellen.

 

Der Weg zur effektiven und sicheren Haarentfernung

Ein zu viel an Haaren oder an der falschen Stelle stellt für viele Menschen ein ästhetisches Problem dar. Regelmäßige Enthaarungen durch Epilation, Rasur und Zupfen ist aufwändig und kann zu schmerzhaften Haarwurzelentzündungen führen.

Wir bieten eine schonende und langfristige Haarentfernung mit der IPL Technologie (Blitzlampe) an. Die Behandlung basiert auf der Lichtabsorption im Pigment der Haare, dem Melanin. D.h. sie funktioniert bei dunklen Haaren am effizientesten. Melanin wandelt das Licht in Wärme um, dabei werden die für das Haarwachstum benötigten Zellen zerstört. Da jedes Haar einem Lebenszyklus von Wachstum, Ruhephase und Ausfall unterliegt und nur wachsende Haare zerstört werden, sind wiederholte Behandlungen in Intervallen von ca. 4- 6 Wochen erforderlich. Unmittelbar nach der Behandlung kann die Haut etwas gerötet sein. Wichtig ist ein konsequenter Lichtschutz vor und einige Wochen nach der Behandlung.

Rosazea

Unsere Haut ist nicht nur einfach die Hülle über unseren Organen, sie ist auch ein wichtiges Kommunikationsmittel. Wenn wir beispielsweise wütend werden oder uns schämen, werden wir rot. Die Ausprägung des Errötens ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei starkem und scheinbar grundlosem Erröten sollte man an eine Rosazea denken. Weitere Symptome können Papeln, Pusteln und eine Vergröberung der Gesichtszüge (Knollennase) sein. Seltener sind auch die Augen betroffen. Dann ist eine enge Zusammenarbeit mit Augenärzten erforderlich.

 

Wann entsteht Rosazea?

Die Erkrankung ist  in Europa weit verbreitet, insbesondere bei hellhäutigen und sonnenempfindlichen Menschen, man spricht deshalb auch vom „Fluch der Kelten“. Es gibt also eine angeborene Komponente bei der Entstehung der Rosazea. Zudem wird sie getriggert durch: Alkohol, scharfe Speisen, UV-Licht, Hitze/Kälte, Stress. Der Leidensdruck der Betroffenen ist meist sehr groß, da die Veränderungen deutlich im Gesicht zu erkennen sind.

 

Wie wird Rosazea therapiert?

Die Behandlung beginnt mit einer guten Basispflege und dem Meiden der Triggerfaktoren. Sollte dies nicht ausreichen, können Medikamente in Creme- und Tablettenform Linderung verschaffen. Störende Äderchen (Couperose) und Rötungen behandeln wir mit dem KTP Laser oder der Blitzlampe. Unsere Kosmetikerinnen bieten ergänzend speziell abgestimmte Peelings an. Wie auch bei anderen stark störenden Hauterkrankungen können im Verlauf psychische Probleme auftreten. Diese umfassen insbesondere soziale Ängste und Depressionen. Patienten können dann von allen etablierten und anerkannten Psychotherapieformen profitieren.

Hautkrebsvorsorge

Was ist Hautkrebs-Screening?

Die Hautkrebsvorsorge (Hautkrebsscreening) dient der frühzeitigen Entdeckung von bösartigen Hauttumoren oder deren Vorstufen. In den letzten Jahren kam es zu einer deutlichen Zunahme dieser Erkrankungen. Ursächlich sind unter anderem unser verändertes Freizeitverhalten mit häufigen Sonnenbädern und Sonnenbränden, eine höhere Lebenserwartung oder Medikamente mit Einfluss auf unser Immunsystem. Dabei vergisst die Haut sprichwörtlich nichts und entwickelt auch noch viele Jahre nach dem schädigenden Ereignis entsprechende Krankheiten.

 

Bei der Hautkrebsvorsorge untersuchen wir Ihre ganze Haut auf Auffälligkeiten. Muttermale sind dabei an sich harmlos. Grob unterscheidet man angeborene, d.h. in den ersten beiden Lebensjahren entstandene, von erworbenen Muttermalen. Meist entstehen sie im Kindes- und frühen Erwachsenenalter. Die Anzahl hängt vor allem vom Hauttyp, der Genetik und der Sonnenexposition im Kindesalter ab. Zur genauen Unterscheidung gutartiger Muttermale von bösartigen Melanomen verwenden wir eine Vergrößerungslupe, ein sogenanntes Dermatoskop. Bei sehr vielen und kontrollbedürftigen Läsionen kommt eine spezielle Fotodokumentation (Fotofinder) zum Einsatz. Hierbei können Muttermale zwanzigfach vergrößert aufgenommen und überwacht werden. Zusätzlich bieten wir bei unklarem Befund die Nevisense Methode an, eine innovative Untersuchung, die auf einem komplett anderen Ansatz basiert. Bei dieser Analyse wird nicht das äußere Erscheinungsbild eines Muttermals, sondern dessen Zellstruktur untersucht. Der ermittelte Wert gibt dann Auskunft über die Dignität des Muttermals. Die Untersuchung ist komplett schmerzfrei und dauert wenige Minuten.

 

Sollten wir Ihnen zu einer Entfernung raten, klären wir Sie über den Eingriff auf und vereinbaren einen OP Termin. Alle Eingriffe finden in örtlicher Betäubung statt. Wir sind darauf bedacht, dass Sie schnell wieder einsatzfähig sind und ein schönes kosmetisches Ergebnis erreicht wird.

Die Nevisense-Methode

Die Nevisense Methode (www.scibase.se/de) unterscheidet sich von den üblichen Verfahren zur Beurteilung eines Muttermals. Hierbei wird nicht das äußere Erscheinungsbild sondern die Anordnung der in der Haut liegenden Zellen untersucht. Eine kleine stempelförmige Elektrode wird zweimal pro Muttermal schmerzlos auf die Haut gedrückt. Mit Hilfe eines schwachen elektrischen Impulses werden dann Zellunregelmäßigkeiten erkannt und einem Zahlenwert zwischen 1 und 10 zugeordnet. Je höher der Wert, desto auffälliger die Läsion. Bei Patienten mit Verdacht auf das Vorliegen eines Melanoms wurde in einer groß angelegten Studie eine Sensitivität von 97% erreicht.

 

Die Nevisensemessung wird in der Regel von der privaten Krankenversicherung übernommen. Für gesetzlich versicherte ist diese Untersuchung eine Selbstzahlerleistung. Sie bietet zusätzliche Sicherheit bei der Frage, ob möglicherweise schwarzer Hautkrebs vorliegt. Die Methode ist vor allem bei vielen Muttermalen hilfreich, da sich unnötige Operationen mit der Entwicklung von Narben vermeiden lassen.

 

Einige wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Verfahren:

 
Clinical performance of the Nevisense system in cutaneous melanoma detection: an international, multi-centre, prospective and blinded clinical trial on efficacy and safety Malvehy J, Hauschild A, Curiel-Lewandrowski C, Mohr P, Hofmann-Wellenhof R, Motley R, Berking C, Grossman D, Paoli J, Loquai C, Olah J, Reinhold U, Wenger H, Dirschka T, Davis S, Henderson C, Rabinovitz H, Welzel J, Schadendorf D, Birgersson U. British Journal of Dermatology. 2014 May 19.  DOI: 10.1111/bjd.13121.

 

Electrical Impedance Spectroscopy as a potential adjunct diagnostic tool for cutaneous melanoma Mohr  P, Birgersson U, Berking C, Henderson C, Trefzer U, Kemeny L, Sunderkötter C, Dirschka T, Motley R, Frohm-Nilsson M, Reinhold U, Loquai C, Braun R, Nyberg F, Paoli J. Skin Res Technol. 2013 Jan 27. doi: 10.1111/srt.12008.

 

Electrical impedance and the diagnostic accuracy for malignant melanoma Åberg P, Birgersson U, Elsner P, Mohr P, Ollmar S. Experimental Dermatology, 2011 Mar 3; 648-652.

 
Non-invasive and microinvasive electrical impedance spectra of skin cancer – a comparison between two techniques Åberg P, Geladi P, Nicander I, Hansson J, Holmgren U, Ollmar S. Skin Res Technol. 2005 Nov;11(4):281-6.

 

Skin cancer identification using multi-frequency electrical impedance - a potential screening tool Åberg P, Nicander I, Hansson J, Geladi P, Holmgren U, Ollmar S. IEEE Trans Biomed Eng 2004; 51(12): 2097-210

Aktinische Keratosen (Hautkrebsvorstufen)

Eines unserer Schwerpunkte in der Praxis ist die Behandlung aktinischer Keratosen. Sie stellen Hautkrebsvorstufen dar, sogenannte Präkanzerosen. Bei Vorhandensein vieler aktinischer Keratosen liegt das Risiko für die Entstehung eines bösartigen Plattenepithelkarzinoms (Spinaliom) bei ca. 10%.

 

Bin ich gefährdet?

Betroffene haben meist einen hellen Hauttyp und eine hohe lebenslange UV Exposition hinter sich. Gerade sportlich aktive Menschen sollten ihre Haut deshalb gut schützen. Höhensonne in den Bergen, häufige Badeurlaube, Fahrten im Cabrio oder regelmäßige sportliche Aktivitäten im Freien wie Golfen, Fahrradfahren und Tennisspielen begünstigen die Entstehung  von aktinischen Keratosen. Da der Einfluss der kumulativen UV Dosis klar belegt ist, wird diese Erkrankung bei entsprechenden Voraussetzungen auch als Berufserkrankung anerkannt. Typische Berufsgruppen sind Landwirte, Gärtner oder Straßenbauarbeiter.

 

Wie zeigt sich eine aktinische Keratose?

Aktinische Keratosen können unterschiedliche Formen annehmen. Häufig kann man sie initial eher tasten als sehen. Man fühlt eine sandpapierartige, rauhe, gerötete Läsion. Im Verlauf neigen sie zum Wachstum, zu Verhornung und zeigen nach kleinen Verletzungen eine erhöhte Blutungsneigung. Auch Schmerzen sind möglich. Daneben können sie auch stark verhornen und als derbe, schuppige, gelblich braune Knötchen imponieren. Auch bizarre Formen der Verhornung sind möglich, in diesem Fall spricht man von einem Hauthorn oder Cornu cutaneum. Durch vermehrte Pigmentierung entstehen bräunliche Varianten. Eine Sonderform der Präkanzerose stellt der Morbus Bowen dar. Er hat ein hohes Entartungspotential und geht in ein Bowen Karzinom über.

 

Wie werden aktinische Keratosen behandelt?

Das Fundament einer erfolgreichen Therapie ist ein konsequenter und effektiver Schutz vor schädigender UV- Strahlung. Daneben hängt die Behandlung der aktinischen Keratosen von deren Lokalisation und Ausdehnung ab. Leichte Formen können mit lokalen Medikamenten behandelt werden. Ein sehr effizientes Verfahren mit einem unübertroffenen kosmetischen Ergebnis ist die photodynamische Therapie. Bei dieser Methode werden zunächst übermäßige Verhornungen und Schuppen manuell abgetragen. Im Anschluss wird eine photosensibilisierende Substanz (Deltaaminolävulinsäure) aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von drei Stunden, in der die geschädigten Zellen das Medikament aufnehmen, wird der betroffene Bezirk mit rotem Licht bestrahlt. Dies führt zur Bildung radikaler Sauerstoffverbindungen, die die geschädigten Zellen zerstören. Nach der Behandlung muss die Haut für 48 Stunden gut vor der Sonne geschützt werden. Auftretende Krusten fallen nach wenigen Tagen ab (https://www.biofrontera.com/de/gesunde-haut.html). Auch mit dem Laser (Erbium Yag Laser, CO2 Laser) können aktinische Keratosen erfolgreich behandelt werden. Am effektivsten ist eine Kombination aus fraktioniertem CO2 Laser mit anschließender photodynamischer Therapie. Seit Kurzem ist auch eine Tageslicht PDT zugelassen. Diese Variante ist im Vergleich zur konventionellen PDT weniger schmerzhaft, kann aber nur bei schönem Wetter und Temperaturen über 10 Grad durchgeführt werden. Operative Verfahren sind insbesondere zum Ausschluss eines Spinalioms erforderlich. Wir kombinieren unsere Therapie mit chemischen Peelings, der Mesotherapie mit zellerneuernden Wirkstoffen, der Mikrodermabrasion und IPL Verfahren.

In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne über das für Sie am besten geeignete Verfahren.

Basalzellkarzinom (Basaliom)

Wann entsteht ein Basalzellkarzinom?

In Deutschland treten mehr als 170 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner und Jahr auf. Damit zählt das Basalzellkarzinom zu den häufigsten Krebserkrankungen. Männer sind etwas häufiger betroffen, im Schnitt sind die Patienten ca. 60 Jahre alt. Die häufigsten Ursachen für das Auftreten eines Basalzellkarznioms sind die UV- Belastung der Haut sowie ein heller Hauttyp. Anders als beim spinozellulären Karzinom scheint hier weniger die UV- Dosis, der ein Mensch während seines Lebens ausgesetzt war, gefährlich, sondern vielmehr die hohe kurzfristige UV- Belastung und wiederholte Sonnenbrände. Selten liegen angeborene Erkrankungen wie das Basalzellkarzinom- Syndrom (Gorlin- Goltz- Syndrom) oder Immundefekte vor. Mit der Zunahme der Transplantationen entstand eine weitere Risikogruppe, die engmaschiger Kontrollen bedarf.

 

Wie erkenne ich ein Basalzellkarzinom?

Basalzellkarzinome treten vorwiegend im Kopf-Hals-Bereich auf, also an den Stellen der höchsten UV- Einstrahlung. Im Gegensatz zu den Spinozellulären Karzinomen entstehen sie ohne Vorstufen. Klinisch zeigen sie ein heterogenes Erscheinungsbild. Am häufigsten findet man hautfarbene bis rötlich- gelbliche Knötchen mit vergrößerten Gefäßen im Randbereich. Daneben können sie auch narbig, flache Läsionen oder vor allem am Stamm ekzemähnliche Tumore bilden. Im Verlauf neigen sie zu Blutungen und nässenden Wunden.

 

Wie werden sie behandelt?

Basalzellkarzinome können bei rechtzeitiger Diagnose meist unkompliziert operativ entfernt werden. Dabei wird ein kleiner Sicherheitsabstand eingehalten. Es gibt aber auch noch weitere Möglichkeiten der Behandlung. Flache Tumore können mit dem Laser oder einer photodynamischen Therapie entfernt werden. Auch Kombinationen aus beiden Therapien bieten sich an. Das Positive zum Schluss, Basalzellkarzinome bilden so gut wie nie Absiedelungen, d.h. Metastasen, und sie können damit durch eine Entfernung fast immer geheilt werden.

 

Sind Nachsorgen erforderlich?

Da es häufig in den ersten Jahren zu einem Zweittumor oder Rezidiv kommt, raten wir zu regelmäßigen Kontrollen. Das Risiko für die Entwicklung eines weiteren Basalzellkarzinoms liegt bei 44% innerhalb einer Zeit von drei Jahren nach dem ersten Basalzellkarzinom. Meist empfehlen wir halbjährliche Kontrollen für zwei Jahre, anschließend mindestens einmal jährliche Untersuchungen. Die Intervalle hängen aber sehr vom Hauttyp und weiteren Hautschäden ab. Wir beraten Sie hierzu gerne und erstellen Ihren persönlichen Nachsorgeplan.

Melanom (schwarzer Hautkrebs)

Das Melanom ist die gefährlichste Form des Hautkrebses. Je früher es entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Zu den Risikofaktoren zählen:

 

-    hohe kurzfristige UV Belastung, wie sie in Sonnenurlauben auftritt

-    heller Hauttyp

-    multiple Muttermale (>100)

-    atypisches Nävussyndrom  (≥5 atypische Muttermale und ≥50 gewöhnliche Muttermale)

-    ein Melanom in der Vorgeschichte

 

 

Wie erkenne ich ein Melanom?

Melanome entstehen sowohl auf bestehenden Muttermalen als auch auf zuvor unauffälliger Haut. Zur Beurteilung wird die ABCD Regel empfohlen.

 

-    A (Asymmetrie): asymmetrisch

-    B (Begrenzung): unregelmäßig, unscharf, kleinbogig

-    C (Colour, Farbe): viele unterschiedliche Farben

-    D (Durchmesser): > 5mm

-    E (Evolution): Veränderung im Verlauf

 

Die Anwendung dieser Regel ist für einen medizinischen Laien unter Umständen schwierig durchzuführen, einfacher ist es das „hässliche Entlein“ auf der Haut zu suchen. Alle Pigmentflecken sollten sich in Form und Farbe ähneln. Wenn ein neuer Fleck auftritt, der sich von den anderen unterscheidet, nennt man dies das „hässliche Entlein“ Zeichen. Bei jedem Zweifel sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Zusätzlich empfehlen wir regelmäßige, am besten einmal jährliche Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen.

 

Wie wird ein Melanom behandelt?

Wichtig ist eine frühzeitige operative Entfernung mit einem Sicherheitsabstand. Je nach Tumordicke sind weitere Maßnahmen, wie Erhöhung des Sicherheitsabstandes, Lymphknoten- oder Organuntersuchungen erforderlich. Wir beraten sie hierzu ausführlich.

 

Sind Nachsorgen erforderlich?

Abhängig von der Tumordicke und dem Tumorstadium sind Nachsorgeuntersuchungen wichtig. Die Nachsorge beinhaltet eine Untersuchung der Haut und ggf. der Lymphknoten, der inneren Organe oder bestimmter Laborparameter. In der Regel wird über einen Zeitraum von 10 Jahren nachuntersucht.

 

Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin für Ihre nächste Hautkrebsvorsorge.

Spinozelluläres Karzinom (Spinaliom)

Wann entsteht ein spinozelluläres Karziom?

Das Spinozelluläre Karzinom, kurz Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom der Haut, ist nach dem Basaliom die zweithäufigste Hauttumorerkrankung in Deutschland. Die Inzidenz nimmt weiterhin zu. Aktuell geht man von 80-100 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr aus. Hohe lebenslange UV- Exposition (kumulative Dosis) und ein heller Hauttyp mit geringem Schutz vor der UV- Strahlung stellen die wichtigsten Risikofaktoren dar. Meist sind Betroffene über 70 Jahre alt. Aufgrund des klaren Zusammenhangs zwischen der UV- Belastung und dem Risiko für das Auftreten eines Spinalioms, wird es bei der Erfüllung arbeitstechnischer Voraussetzungen und klinischer Kriterien als Berufskrankheit anerkannt. Bei Transplantierten und Immunsupprimierten Patienten ist das Risiko für ein Spinaliom bis zu 65fach erhöht. Im Unterschied zum Basaliom entstehen Spinaliome überwiegend aus Vorstufen, den aktininschen Keratosen. Spinaliome sind wegen der Gefahr von Absiedelungen, sog. Metastasen, gefährlich und müssen rechtzeitig diagnostiziert und entfern werden.

 

Wie erkenne ich ein Spinaliom?

Spinaliome finden sich vor allem an lichtexponierten Arealen der Haut, also im Gesicht, auf der Unterlippe, an den Ohren, an den Handrücken und bei fehlendem Haupthaar auf der Kopfhaut. Klinisch zeigen sie weniger Varianz als Basaliome. Meist bilden sie stark verhornte, gelblich-graue Knötchen mit der Tendenz zu Blutungen und schlecht heilenden Wunden. Von außen kann schwer zwischen einer stark verhornten Vorstufe und einem Spinaliom unterschieden werden. Deshalb ist eine Sicherung der Diagnose durch eine histologische Untersuchung erforderlich.

 

Wie wird ein Spinaliom behandelt?

Bei unklarem Befund kann eine kleine Gewebeprobe mit anschließender histologischer Abklärung die Diagnose sichern. Die Therapie besteht dann in der kompletten operativen Entfernung mit einem Sicherheitsabstand. Ab einer Tumordicke von mehr als 2 mm ist eine Untersuchung der nächstgelegenen Lymphknoten zum Ausschluss einer Metastasierung erforderlich. Generell liegt die Wahrscheinlichkeit der Streuung bei weniger als 5%. In der aktuellen Leitlinie werden basierend auf der Tumordicke drei Risikogruppen unterschieden (No Risk (T1) Tumordicke ≤ 2 mm, Risiko 0%; Low Risk (T2) Tumordicke 2.01 - 6 mm, Risiko 4%; High Risk (T3) Tumordicke > 6 mm, Risiko 16%).

 

Sind Nachsorgen erforderlich?

Um Rezidive, Metastasen oder weitere Tumore rechtzeitig zu erkennen, sind regelmäßige Kontrollen für mindestens 5 Jahre erforderlich. Abhängig vom Risiko für Absiedelungen oder Vorstufen werden Kontrollen in halb- bis vierteljährlichen Abständen empfohlen. Wichtig ist zudem die Behandlung der Vorstufen (aktinische Keratosen) sowie ein konsequenter UV- Schutz. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.

Sonnenschutz

Der wichtigste Faktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die UV-Strahlung. Deshalb ist ein konsequenter Schutz vor UV-Strahlen sehr wichtig.

 

Generell sollte eine übermäßige Sonneneinstrahlung auf die Haut vermieden werden. Hierzu einige Empfehlungen aus der S3 Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs (awmf.org):

 

 

-    beim Aufenthalt in der Sonne durch geeignete Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille schützen


-    auf freie Hautflächen (Kopf, Gesicht, Hände, Arme, Beine) sorgfältig Sonnenschutzmittel auftragen


-    Aufenthalt im Freien während der Mittagszeit bei starker Sonneneinstrahlung vermeiden; Aktivitäten im Freien in die Morgen- und Abendstunden verlegen


-    die Aufenthaltsdauer in der Sonne soll die individuelle Eigenschutzzeit der Haut nicht überschreiten im Schatten aufhalten


-    die Haut (z. B. im Frühjahr/ Urlaub) langsam an die Sonne gewöhnen

-    auf jeden Fall einen Sonnenbrand vermeiden


-    Säuglinge sollen der direkten Sonne nicht ausgesetzt werden

 

 

Das Thema Sonnenschutzmittel ist komplex. Prinizipiell gibt es zwei unterschiedliche Filtersysteme, die auch gerne kombiniert werden. Physikalische Filter enthalten winzige Partikel von Zinkoxid und Titaniumdioxid, die die Sonnenstrahlen auf der Haut reflektieren. Meist hinterlassen sie einen weißlichen Film auf der Haut, sind aber sehr gut verträglich. Sie werden bei Kindern und Säuglingen empfohlen. Chemische Filter bestehen aus organischen Verbindungen. Diese nehmen die UV- Strahlung auf und wandeln sie in eine andere Energieform um (z.B. Wärme). Das Risiko allergischer Reaktionen ist gering. Allerdings sind einige chemische Filter (z.B. Octocrylene, Ethylhexyl Methoxycinnamate) umstritten, da sie hormonell wirksam sein können. Mit Hilfe der App „ToxFox“ des BUND können Kosmetikprodukte einfach gescannt und auf hormonell bedenkliche Substanzen überprüft werden. Der Einsatz von Nanopartikeln in Sonnenschutzpräparaten wird aktuell als unbedenklich eingestuft, ist aber dennoch weiterhin umstritten. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, achten Sie auf die obligatorische Kennzeichnung „nano“ bei den Inhaltsstoffen.

 

Der Lichschutzfaktor (LSF, im Ausland SPF) gibt Auskunft über die Stärke des Sonnenschutzes. Grob gesagt verlängert sich die Zeit, die man unbeschadet in der Sonne verbringen kann, um den angegebenen Faktor. Dies gilt aber eher in der Theorie, denn  in der Praxis ist der Schutz zudem abhängig von der verwendeten Menge, der Sonneneinstrahlung, dem Abrieb und der Schweißneigung etc.

 

Die Obergrenze des in der EU deklarierbaren Sonnenschutzfaktors liegt bei LSF 50. Hierbei werden bereits mehr als 98 Prozent der UVB-Strahlung absorbiert. Präparate für stark lichtgeschädigte Haut enthalten zusätzlich Bestandteile für bereits eingetretene Zellschäden. Da sie als Medizinprodukte gelten, dürfen sie auch einen höheren LSF ausweisen. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin zum Hautkrebsscreening, wir beraten Sie gerne über den für Sie geeigneten Sonnenschutz.

Ambulantes Operieren

Was ist ambulantes Operieren?

In unserer Praxis führen wir alle Operationen in örtlicher Betäubung durch. Vor dem Eingriff informieren wir Sie in einem Aufklärungsgespräch ausführlich über die anstehende Behandlung. Wir sind darauf bedacht, den Eingriff möglichst schonend durchzuführen und ein schönes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Zu den häufigsten Operationen zählen die Entfernung von gut- und bösartigen Tumoren:

 

-    Muttermale

-    Hautkrebsvorstufen

-    Basaliome (heller Hautkrebs)

-    Spinaliome (heller Hautkrebs)

-    Melanome (schwarzer Hautkrebs)

-    Alterswarzen

-    Gewebeproben bei unklaren Hauterkrankungen

 

Allergologie

Was ist Allergologie?

Warum wird man allergisch?

Wir wissen heute, dass an verschiedenen Stellen des Immunsystems bestimmte Weichen gestellt werden müssen, damit eine Allergie entsteht. Generell liegt eine falsche Reaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Stoff vor. Der auslösende Stoff wird als Allergen bezeichnet, dies können z. B. Baumpollen, Gräser oder Wespengift sein. Bei einem ersten Kontakt mit dem Allergen erfolgt eine Sensibilisierung, die bei einem erneuten Kontakt zum Auftreten von Symptomen führen kann.

 

Wie bemerke ich eine Allergie?

Typische Beschwerden sind Rötung, Juckreiz, Ausschlag und Schwellungen. Die Symptome hängen dabei vom auslösenden Allergen und der zugrundeliegenden Allergieform ab. Am häufigsten sind sogenannte Typ I Allergien (z. B. auf Gräser, Baumpollen, Hausstaub). Diese äußern sich z. B. in Form einer Rhinitis allergika (Heuschnupfen) mit Niesen, Juckreiz und laufender Nase. Der Deutsche Wetterdienst bietet eine kostenlose App zur Ermittlung der aktuellen Pollenbelastung an (www.dwd.de). Typ I Allergien können aber auch deutlich schlimmer verlaufen und einen anaphylaktischen Schock auslösen (z. B. bei Wespengift). Zu den Typ IV Allergien zählen u. a. die weit verbreitete Nickelallergie oder Arzneimittelausschläge. Sie führen zu juckenden Ekzemen.

 

Wie wird eine Allergie festgestellt?

Um eine Allergie feststellen zu können, stehen uns je nach Allergieform unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Mit den eingesetzten Untersuchungen (z. B. Prick-Test, Epikutantest, RAST) können lediglich Sensibilisierungen festgestellt werden. Ob eine Allergie vorliegt, muss in einem ausführlichem Gespräch ermittelt werden.

 

Kann eine Allergie geheilt werden?

Durch eine Hyposensibilisierung kann das Immunsystem an ein Allergen gewöhnt werden und eine Toleranz erlernt werden. Dies ist nicht bei allen Allergieformen möglich. Gegen gängige Allergien wie Baumpollen, Gräser oder Hausstaubmilbe stehen uns gute Produkte zur Verfügung. Diese werden entweder in regelmäßigen Abständen über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren unter die Haut gespritzt oder zuhause in Form von Tabletten eingenommen.

 

Kann ich mich und meine Kinder vor Allergien schützen?

Diese Frage ist sehr spannend und wird aktuell durch zahlreiche Studien untersucht. Generell kann eine genetische Veranlagungen nicht verändert werden. Zur aktuellen Datenlage hier eine Übersicht:

 

-    Studien, die darauf hindeuten, dass ein Aufwachsen auf dem Bauernhof mit einem geringeren Risiko für die Entstehung von allergischen Erkrankungen und Asthma verbunden ist, haben für alle ohne Bauernhof erstmal keine Konsequenzen.


-    Was man sehr wohl beeinflussen kann, ist das Rauchen. Es erhöht sowohl das Asthmarisiko der eigen Kinder als auch der Enkelkinder.


-    Eine Kaiserschnittgeburt erhöht das Risiko für die Entwicklung von Asthma. Deshalb wird aus allergologischer Sicht eine natürliche Entbindung bzw. eine Kaiserschnittgeburt nur bei medizinischer Indikation empfohlen.


-    Das Aufwachsen mit einem Hund scheint bei Risikokindern einen positiven Einfluss zu haben.
Zur Reinigung im Haushalt sollten möglichst wenig chemische Substanzen verwendet werden.


-    Bei der Ernährung im Säuglings- und Kindesalter werden sich die aktuell bestehenden Empfehlungen etwas ändern. Der positive Einfluss des Stillens auf die Entwicklung von Asthma und Neurodermitis  ist wohl deutlich geringer als zunächst gedacht. Beikost wird ab dem vollendeten 4. Lebensmonat empfohlen. Die Beikost sollte sich dabei an kulturellen und familiären Gewohnheiten der Eltern orientieren. Bei Kindern mit ausgeprägter Neurodermitis sollte vor Einführung stark potenter Allergene (z.B. Hühnerei, Erdnuss) ein Allergietest erwogen werden. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass sich das Immunsystem bei frühem Kontakt an die Substanzen gewöhnen kann. Deshalb macht aus Sicht der Prävention ein Verzicht auf mögliche Nahrungsmittelallergene im ersten Jahr keinen Sinn. Hydrolysierte Babynahrung scheint nicht präventiv zu wirken.


-    Regelmäßige Pflege der Haut mit geeigneten Cremes wird zur Vorbeugung von Neurodermitis empfohlen.


-    Milch- und Weizenbäder sollten wegen der Entstehung von Allergien vermieden werden.

 

Lasermedizin

Laser- und IPL Technologie

In unserer Praxis verwenden wir die Laser- und IPL Technologie bei folgenden Indikationen:

 

-    Gefäße, Äderchen im Gesicht

-    Hautrötung

-    Besenreiser

-    Blutschwämmchen (Angiome)

-    Feuermale

-    Haarentfernung

-    Akne

-    Talgdrüsenvergrößerung

-    Alterswarzen

-    Alersflecken

-    Pigmentstörungen

-    Skin rejuvenation

-    Viruswarzen

-    Nagelpilz

 

Proktologie

Was ist Proktologie?

Proktologie befasst sich mit den Beschwerden und Erkrankungen der Afterregion und des Enddarms. Sie ist Teil der klassischen Dermatologie.

 

Was sind Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden sind Gefäßpolster, die für die Feinabdichtung des Enddarms sorgen. Jeder Mensch hat Hämorrhoiden, sie haben nur einen Krankheitswert, wenn sie stark vergrößert sind und Beschwerden verursachen. Patienten bemerken dann Blut auf dem Klopapier, Nässen, Juckreiz, Fremdkörpergefühl oder Stuhlschmieren.

 

Was kann ich gegen Hämorrhoiden tun?

Das wichtigste ist eine Stuhlregulierung durch Anpassung der Ernährung und richtige Darmentleerung. Durch Ballaststoffreiche Kost (z.B. gemahlener Flohsamen), ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, Bewegung und Vermeiden von starkem Pressen kann bereits viel erreicht werden.

 

Wie werden Hämorrhoiden behandelt?

Leichtere Stadien können mit  Verödungen, sog. Sklerosierungen in mehreren Sitzungen erfolgreich behandelt werden. Bei ausgeprägteren Befunden kann eine Gummibandligatur oder Operation erforderlich werden. Wir arbeiten hier eng mit spezialisierten Kliniken und Praxen zusammen.

 

Wann entstehen Blutungen?

Generell sind Blutbeimengungen immer ein Grund den Arzt aufzusuchen und die Ursache abklären zu lassen. Infrage kommen z. B. Hämorrhoiden, Afterrisse (Fissuren), Ekzeme und bösartige Tumoren. Afterrisse sind zum Teil sehr schmerzhaft und entstehen durch zu starkes Pressen oder bei der Passage von hartem Stuhl. Jede weitere Stuhlentleerung kann mit Schmerzen und Muskelkrämpfen verbunden sein. Auch hier ist eine Stuhlregulierung erforderlich. Zusätzlich verordnen wir lokal entzündungshemmende und abschwellende Cremes.

 

Steckt hinter Juckreiz am After eine Allergie?

Meist wird analer Juckreiz durch eine Reizung der Haut verursacht. Diese kann durch Stuhlschmieren, Feuchtigkeit oder Bakterien ausgelöst werden. Übermäßige Hygiene und Pflege kann das Problem verstärken und zusätzlich eine Allergien auf Pflegesubstanzen begünstigen. Daneben müssen Hauterkrankungen wie ein atopisches Ekzem (Neurodermitis) oder eine Schuppenflechte (Psoriasis) ausgeschlossen werden.

Ästhetische Dermatologie

Was ist ästhetische Dermatologie?

Die ästhetische Dermatologie hat das Ziel Alterungsprozesse zu verzögern, die Hautstruktur zu verbessern und die Haut gesund zu erhalten. Schöne und vitale Haut hat viele Gegenspieler. UV- Strahlung, Licht, Infrarotstrahlung, Luftverschmutzung, Stress, Schlafmangel, ungesunde Ernährung, natürliche Zellalterung und eine eventuell angeborene Bindegewebsschwäche nagen an unserer schönen Hülle. Bereits mit Mitte 20 beginnt der Hautalterungsprozess. Je früher Sie mit einer geeigneten Anti- Aging Therapie beginnen, desto besser können Sie den Verlauf beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um die Behandlung von Falten, denn schöne Haut hat viele Bausteine.

 

Unser Ziel ist es Ihre Einzigartigkeit zu erhalten und Ihrer Haut ein jüngeres und frischeres Aussehen zu verleihen. Es steht uns heute eine breites Spektrum von schonenden und effektiven Verfahren zur Verfügung. Die Ästhetische Dermatologie basiert auf einer Kombination aus Schutz vor äußeren und inneren, schädigenden Einflüssen, einer geeigneten Feuchtigkeitspflege, Versorgung mit regenerierenden Wirkstoffen und Reparatur bereits eingetretener Schäden. Ergänzt wird dies durch die Bedeutung körperlichen und geistigen Wohlbefindens. In unserer Praxis verfügen wir über ein kompetentes Team, das Sie umfassend zu allen Themen der ästhetischen Dermatologie berät.

 

Botulinumtoxin A

Mimikfalten entstehen durch das aktive Spiel von Muskeln mit unserer Haut. So treten über Jahre hinweg Sorgenfalten auf der Stirn oder Lachfältchen an den Augen auf. Werden sie als störend empfunden kann durch eine Hemmung der Muskulatur eine Faltenglättung erreicht werden. Dafür verwenden wir hoch gereinigtes Botulinumtoxin, auch bekannt unter dem Markennamen Botox (R).

 

Durch gezielte Injektionen mit kleinen Nadeln kann ein natürliches, jüngeres Aussehen ohne maskenhafte Mimik erreicht werden. Neben einer Reduzierung der Falten verändert sich auch Ihr Hautbild. Es wird zunehmend feinporiger und Hautunreinheiten nehmen ab. Die Wirkung tritt innerhalb von 3-10 Tagen ein und hält ca. 6 Monate. Sie sind nach der Behandlung sofort gesellschaftsfähig, kleinere Einblutungen können auftreten, sind aber meist leicht zu überdecken und verschwinden innerhalb weniger Tage. 

 

Microneedling

Das Microneedling ist ein Verfahren bei dem mit kleinsten Nadeln Verletzungen der Haut bewusst induziert werden, um die Selbsterneuerung der Haut anzuregen. Die feinen Nadeln sitzen dabei auf einer beweglichen Rolle (Needling Roller). Nach dem Auftragen einer betäubenden Creme erfolgt die Behandlung der Haut mit dem Needling Roller. Es treten kleine Punktblutungen auf, die unmittelbar nach der Behandlung wieder verschwinden. Die Haut wird zur Neubildung von Hyaluronsäure, Elastin und Kollagen stimuliert. Dadurch wirkt Ihre Haut bereits nach wenigen Tagen deutlich frischer. Mehrfach angewendet eignet sich dieses Verfahren vor allem zur Therapie von Aknenarben. Daneben können auch Fältchen und Schwangerschaftsstreifen reduziert werden.

 

Mesotherapie

Die Mesotherapie wird zur Hautverjüngung und Behandlung von Lichtschäden im Gesicht, im Decolleté, am Hals, an den Oberarmen und Handrücken angewendet. Mit dem sanften und effektiven Verfahren werden kleinste Kanäle in der Haut geöffnet und hoch aktive Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Vitamine, Retinol und Antioxidantien direkt eingeschleust. Die Behandlung ist schmerzfrei und angenehm. Das Hautbild wird nachhaltig revitalisiert und Falten geglättet. Mit dem Einsatz des Wirkstoffs Retinol können selbst chronische Lichtschäden reduziert werden. Besonders empfehlenswert ist eine Kombination mit der Microdermabrasion.

 

Microdermabrasion

Bei dieser Behandlung wird die oberste Hautschicht mit Hilfe feinster Mikrokristalle kontrolliert abgetragen. Das Verfahren entspricht einem mechanischen Peeling. Diese sanfte Methode glättet Gesichtsfalten, verfeinert die Hautporen und verleiht der Haut einen strahlenden, frischen Glanz. Die Mikrozirkulation der Haut wird angeregt und neue Hautzellen werden verstärkt gebildet. In Kombination mit anderen Kosmetikbehandlungen können Wirkstoffe zudem effektiver aufgenommen werden.

 

Injektionslipolyse - „Fett-weg-Spritze“

Trotz Sport und strengster Diät zeigen Fettpölsterchen manchmal keine Rückbildungstendenz. Hier kann eine Injektionslipolyse helfen. Bei dieser Methode wird ein Wirkstoff in das Fettgewebe gespritzt, der die Fettzellen auflöst. Das Fett wird dann über Blut- und Lymphgefäße in die Leber transportiert und abgebaut. Der Eingriff erfolgt ohne Narkose und Sie sind in der Regel in Ihrer Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt.

 

Die Lipolyse eignet sich z.B. für die Behandlung von Hängebäckchen, Doppelkinn, unscharfe Kinnkontur, Bauchfett oder Cellulite. Weiches Fett ist leichter zu behandeln als stark mit Bindegewebe durchsetztes Fett. Die Methode ist nicht geeignet zur Behandlung von ausgeprägtem Übergewicht. In der Regel sind 2-4 Behandlungen in 4-8 wöchigen Abständen erforderlich.

 

Wir wenden diese Methode nach dem weltweit standardisierten Behandlungsprotokoll des Netzwerks Lipolyse an.

 

Fillerbehandlung

Über die Jahre verliert unsere Haut an Volumen, sie wird dünner, verliert an Halt und folgt der Schwerkraft nach unten. Vor der Einführung von Fillern wurde mit einem Facelifiting gegengesteuert. Dies führt zwar zu einer deutlichen Abnahme der Falten, jedoch zum Preis einer häufig unnatürlichen Mimik. Zum Skalpell muss man heute nur noch bei starken Falten und Gewebeüberschüssen greifen. Innovative Behandlungsmöglichkeiten bieten die Anwendung von Fillern und die Durchführung von Fadenliftings.

 

Moderne Filler bestehen meist aus sehr gut verträglichen und abbaubaren, synthetisch hergestellten Substanzen (z. B. Hyaluronsäure, Calciumhydroxylapatit). Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut. Ein Allergietest ist vor der Behandlung nicht nötig. Filler werden mit kleinen Spritzen in die Haut eingebraucht, je nach Lokalisation kann dies in örtlicher Betäubung erfolgen. Sofort nach der Behandlung sieht man den füllenden und hebenden Effekt. Durch spezielle Vernetzung der Hyaluronsäure können auch tiefe Falten und Volumendefekte aufgefüllt werden. Dabei sind Nebenwirkungen selten, eventuell an den Stellen der Injektion auftretende Blutergüsse verschwinden nach wenigen Tagen.

Fadenlifting

Ohne Operation und deren Risiken bietet Ihnen das Fadenlifting eine sanfte Alternative ganz ohne Skalpell. Ihr natürlicher Gesichtsausdruck bleibt hierbei erhalten. Die Methode beruht auf der Bildung von neuem Bindegewebe und dem Wiederaufbau von Kollagen. Dadurch wird Ihre Haut deutlich sichtbar gestrafft und gewinnt an Kontur. Nach einer örtlichen Betäubung werden spezielle Fäden mit Nadeln in die zu straffenden Hautareale eingesetzt. Die Nadeln werden anschließend entfernt, die Fäden verbleiben in der Haut und verankern sich tief im Gewebe. Sie bilden jetzt ein stabiles Netzwerk und werden über 6- 8 Monate abgebaut. Dabei wird neues Stützgewebe aufgebaut. Unmittelbar nach der Behandlung können leichte Schwellungen und Hämatome auftreten. Diese klingen rasch wieder ab.